Wednesday, August 13, 2014

12. August -- oh what a day!!

Kurzfassung: 

morgens hat Markus die Köchin zum Heulen und Ausflippen gebracht, 

später sind wir ausgeritten, und Markus ist gestürzt. NokNoi ist im Trab gestolpert und Markus über ihren Hals geflogen und auf Kopf und Schulter gefallen.
Danach hatte er einen blutigen Kopf und ca für eine halbe Stunde anterograde Amnesie, hat wie eine Schallplatte immer wieder die selben Sachen gesagt und konnte sich nicht daran erinnern, dass er das gleiche gerade schon gesagt hat.  

Ich hatte SO Angst, dass er bleibende Schäden hat!!!
Wir sind dann ins Kolin Camp gefahren, um dort einen Arzt zu treffen. Auf dem Weg dahin (30-40 min) wurde es Schritt für Schritt besser mit dem Gedächtnis. 


Jetzt bleibt: ein Verband überm Auge, und Nackenschmerzen. Schleudertrauma?

Puh!


Monday, August 11, 2014

Anfang August

-- Benno ist jetzt da. 
Lustig ist das mit dem! Gefällt ihm gut. 

Hier Benno beim Fotografieren einer Gottesanbeterin neben dem Pool
(die ca 20 Minuten später von einer Eidechse gefressen wurde)




Im Folgenden: gemischte Fotos und Bröckchen. Wir waren erst ein paar Tage in der Lodge (Lake Albert) und sind dann für 5 Tage nach Süden gefahren; erst zur Katara Lodge in Queen Elizabeth National Park, dann Ishasha Jungle Lodge (Süden vom Queen ENP), dann noch 2 Tage in der Kyaninga Lodge bei Fort Portal -- da ist die Lodge selbst eine Sehenswürdigkeit -- 
und zurück nach Hause. 

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Wir haben einen Kompass, der zeigt recht konsequent nach Süd-Südwest.

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Benno liebt das Fahren durch den Matsch und die schlechten Straßen. Er ärgert sich, wenn die Potholes (=> "Fort Pothole") nicht mit Matsch oder Pfütze gefüllt sind. 


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Wir haben in QENP Löwen gesehen, die einen schon gefällten Büffel zerlegt haben. Das sah ziemlich wild aus. Die Löwen mit den blutverschmierten Gesichtern! Durchs Fernglas nur so richtig gut sichtbar.
Das zweite Mal in Ishaha hatten wir leider das Fernglas vergessen. Aber Ishasha ist viiiiel besser als der Norden von QENP, so viel mehr Tiere, schönere weitere Landschaft, und unbefahren. Man ist fast (nicht ganz, aber fast) allein da.
Der UWA-Typ vom Ishasha Gate, Johnson, kannte unseren UWA-Typen von Kabwoya, Wilson. Auch die UWA-Welt ist klein.

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Am ersten Sonntag, wo Benno da war, sind wir mit Mario (dem italienischen SGI-Teamlead) und Renn/Rain (Südafrikaner, der irgendwas mit Öl-Raffinerie-Werk-Bauen zu tun hat und Rainer zu heißen scheint) auf Fishing Tour.
In der Lodge gab es einen Motor, laut Bruce. Das war ein thailändischer Longtail-Motor (Benno und Markus meinten, ich soll ihnen die "arabische" Aufschrift vorlesen :D), den haben wir dann an ein überteuert in Kyehoro gemietetes Fischerboot drangeschraubt, und los gings. Benno als first-time-Steuermann hat sich gut gemacht.
Fische haben wir keine gefangen. Markus' Seekrankheit hielt sich im Rahmen. Die Wellen waren zu hoch. Nach 1-2 Stunden hatten wir keine Lust mehr und haben das mit den Bootstouren fürs erste aufgegeben.






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Kyaninga: was für ein Traum. Eine der besten Lodges des Landes, und auf meine Email hin (wir sind Lodge-Manager auf Erkundungs- und Kooperations-Trip) hat uns der Besitzer direkt freie Unterkunft zugesagt, nur Essen musste bezahlt werden.
Der Besitzer: Steve, Engländer, supernett. Dass der so ein Ding aus eigener Kraft und Finanzen aufbauen konnte!! ... es sieht aus wie Hobbit-Land. Paradies. Mit diesem Kratersee untendrunter, der mit 24°C und sauberem Wasser badewürdiger ist als alles andere in diesem Land. Und der Dschungel rundrum, der Blick auf die Rwenzori Mountains; ...
und die kleinen Miezekatzen!!  Die Katze der Lodge hat Kleine geworfen, nun 6 Wochen alt, sehrsehr niedlich, aber nur am Maunzen und nicht zutraulich.
Das eine Kätzchen war völlig verstört, weil es zeitweise von Muttern getrennt war und nun vermutlich enterbt und verstoßen. Es maunzte auch ununterbrochen, ohne dass man ihm hätte helfen können. Hoffentlich geht es ihm mittlerweile besser.






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In den ersten Nächten QENP (also, den ersten 2 Nächten des Trips) haben wir immer Elefanten an einer bestimmten Stelle neben der Straße gesehen. Nachts mit Taschenlampenschein aus dem Auto heraus. Benno fand das besonders großartig. Ein Elefant im Schein der Lampe macht besonders sanftmütige Augen.



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Hier gibt es ein Streetfood-Standard-Gericht, das besteht aus Chapati (haben die Inder mitgebracht, Pfannenfladenbrot, lecker) und Omelett, eingerollt. Deswegen heißt es Rolex. Roll-eggs. 
Als der Mann im Copy-Shop dem Benno erzählt hat, dass die Leute um die Ecke richtig gute Rolex machen, hat  Benno geantwortet "naja, ich hab dafür mein Smartphone". 
War wahrscheinlich ziemlich absurd für den Copy-Shop-Mann.
Benno konnte später nicht aufhören zu gackern, als er verstanden hat, was Rolex ist.

Ich musste seitdem öfter an misheard lyrics denken, und "the ants are my friends, they're blowing in the wind ... the ants, they are blowing in the wind"



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Jetzt sind wir wieder hier, wie schön. Abends reiten gewesen. 
Auch die Angestellten -- wir begreifen mehr und mehr, was wichtig ist und was nicht; wie man lenkt. Ich wünsch mir schon ein bisschen, wir wären länger da. 




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Zuhause.